Infos

Wir bieten den Textildruck auf allen bedruckbaren textilen Trägern, egal ob T-Shirt, Sweatshirt, Taschen oder Baumwollenstoffen (z.B. für Backpatches), an. Im Siebdruck ist das bedrucken von fast allen flachen Medien denkbar. In erster Linie drucken wir hierbei Plakate, Plattencover und Aufkleber. Aber auch der Druck auf Holz-, Metall- oder Kunststoffträgern ist problemlos möglich.
Wir versucht hierbei, den ökologischen Anspruch an den Siebdruck möglichst hoch zu setzen. Dies ist nicht immer einfach, aber der Markt für entsprechende Produkte entwickelt sich in den letzten Jahren immer weiter. Wichtig ist, dass die Qualität des Aufdrucks hierdurch nicht vernachlässigt wird.

In allen Arbeitsschritten, von der Druckvorstufe über den Druckprozess bis hin zur Auftragsabwicklung arbeiten wir in der kompletten Produktionsstätte mit 100% regenerativer Energie.


Druckfarben
Als Druckfarbe für den Textildruck verwenden wir bevorzugt ÖKO-Plastisolfarben. Diese sind nach ÖKO-TEX100 zertifiziert sowie nach der EN71-3 Norm (Richtlinie führt Grenzwerte der Bioverfügbarkeit von Giftstoffen in Kinderspielzeug für Antimon, Arsen, Barium, Cadmium, Chrom, Blei, Quecksilber und Selen) zugelassen, frei von Phtalaten (gesundheitsschädlichen Weichmachern) und giftigen Schwermetallen. Entstehende Farbreste werden gesammelt und durch ein zertifiziertes Unternehmen fachgerecht entsorgt.
Wir bieten aber auch den Druck mit wasserbasierten Farben an. Diese haben gerade auf hellen Textilien den Vorteil, dass sich die Druckfarbe besser in die Haptik des Textils einfügt und die textile Oberfläche weniger versiegelt.
Alle Flock-/Flexdrucke sind ebenfalls nach dem ÖKO-TEX100 Standard zertifiziert.
Für den Druck auf Papier werden ausschließlich lösungsmittelfreie und wasserbasierte Druckfarben verwendet. Beim Druck auf anderen Medien (z.B. Kunststoffen, PVC-Aufkleber) lässt sich die Verwendung von lösemittelbasierten Farben kaum vermeiden. Aber auch hier wir darauf geachtet, dass sämtliche Farbreste fachgerecht entsorgt werden.
Gerne beraten wir euch, welche Druckfarbe für euren Auftrag am besten geeignet ist.

 
Der Druckprozess
Palettenkleber:
Zur Fixierung der Shirts auf den Druckpaletten werden ausschließlich lösungs- und treibmittelfreie, wasserbasierende Spezialkleber verwendet.
 
Filme für Siebbelichtung:
Alle Filme bis zum Format DIN A2+ stammen aus eigener Anfertigung und werden auf Basis wasserbasierender, UV-blockender Pigmenttinte hergestellt. Hierdurch entstehen im Vergleich zu belichteten Filmen keinerlei chemischer Abfälle.
 
Siebvorbehandlung:
Zur Reinigung/Entfettung des Siebgewebes wird ein Produkt aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen pflanzlicher Natur verwendet. Es ist pH-neutral, frei von Phosphaten und Chloriden und sehr gut biologisch abbaubar.
Um eine möglichst hohe Qualität sehr aufwendiger, mehrfarbiger Drucke zu gewährleisten, reicht eine einfache Entfettung oft nicht aus. Hierfür wird das Gewebe zusätzlich präpariert und hydrophiliert, was einen gleichmäßigeren Schichtauftrag und somit einen detaillierteres Druckergebnis bewirkt. Leider ist hierfür noch keine vollständig biologisch abbaubare Alternative erhältlich. Das hierfür verwendete Produkt ist jedoch problemlos in Kläranlagen abbaubar. Die Notwendigkeit dieses Arbeitsschrittes wird jedoch genau abgewogen um keine unnötige, wenn auch noch so geringe, Abwasserbelastung zu verursachen.
 
Siebbeschichtung:
Die für den Textildruck verwendete Kopierschicht entspricht ÖKO-TEX100 Kriterien und besitzt ein ECO PASSPORT Zertifikat, ist frei von Schwermetallen, Karzinogenen, bedenklichen Farbstoffen, biologisch aktiven Substanzen, Pestiziden, etc., und ist biologisch abbaubar.
 
Siebreinigung:
Soweit wie möglich werden zur Entfernung der Druckfarben aus dem Sieb pflanzliche Reinigungsmittel verwendet (pflanzliche Alkohole, Reiniger auf Pflanzenölbasis). Leider sind diese jedoch nicht immer ausreichend, weshalb eine Verwendung von speziellen mineralischen Lösungsmitteln oft unvermeidbar ist. Zur Reinigung werden ausschließlich Reinigungstücher aus Recyclingpapier verwendet. Alles was hierbei verwendet wird, wird in Spezialtonnen gesammelt und durch ein zertifiziertes Unternehmen fachgerecht entsorgt bzw. recycelt.
 
Siebentschichtung:
Der verwendete Entschichter enthält weder Schwermetalle noch Chlorverbindungen und stellt bei den arbeitsüblichen Anwendungen keine Abwasserbelastung dar.
 
Nachbehandlung/Endreinigung der Siebe:
Um das Siebgewebe möglich lange und in bester Qualität nutzen zu können sind zwei Arbeitsschritte und somit auch zwei Reiniger notwendig.
Der erste Reiniger ist bei fachgerechter Anwendung in Kläranlagen abbaubar. Hierfür ist es wichtig die Mindestwirkungsdauer zu beachten, damit alle evtl. abwasserproblematischen Stoffe verdunsten können. Um dies auch gewährleisten zu können wird die Mindesteinwirkdauer auf mind. das 1,5-2 fache erhöht.
Im zweiten Schritt wird eine weiterer Reiniger und Aktivator aufgetragen. Dieser ist durch biologischen Abbau in Kläranlagen vollständig eliminierbar.